Eine Enzyklopädie bezeichnet das Genre Pop kurz und knapp als Unterhaltungsmusik, welche die Mehrheit der menschlichen Bevölkerung hört. Allein schon durch einfache Melodien und Texte bedingt, wippen wir im Takt zur Musik und summen leise mit. Möglich gemacht durch wenige Harmonien, angenehme Abfolgen und simple Rhythmen. Populäre Musik als Abklatsch einzigartiger Originale? Nein, so einfach ist es nicht, denn wichtige Vertreter der Popmusik, wie Sting, Michael Jackson und Co. beweisen, wie original und einmalig ihre Musik eigentlich ist.
Die Popmusik, so wie wir sie heute kennen, hat oft nichts mehr mit ihren Ursprüngen gemein. Sicher gab schon damals der Mainstream-Pop, welcher hoch oben in den Charts landete, die Richtung vor, dennoch war er nicht nur dazu bestimmt, hauptsächlich Massenkäufe hervorzurufen. So ging es doch auch um die Musik, das Anliegen eines jeden ernsthaften Künstlers, der seine Leidenschaft zum Beruf macht.
Die Popmusik an sich findet ihren Ursprung in der afroamerikanischen Volksmusik, des Blues. Denn Blues ist nichts weiter, wenn man das so ausdrücken darf, als afro-nordamerikanische Volksmusik. Genauso wie die afro-südamerikanische Volksmusik als Latin bezeichnet wird. Kennzeichnend beim Blues sind die besondere Klangfarbe und der spezielle Rhythmus. Natürlich war es bis zum eigentlichen Pop ein langer Weg, woran der Blues maßgebend beteiligt war und der populären Musik den Weg ebnete.
Pop war auch eine Revolution, eine Revolution der damaligen Jugend, die politische und weltliche Anschauungen ihrer Eltern satt hatte und die Texte sich auch um Ängste, Liebe und Elternaus drehten. Bis heute. Musik begleitet fast alle Teenager, die sich gerade in der Pubertät befinden, und sich durch diesen schwierigen Abschnitt des Lebens hindurch hangeln.
